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Silikon Formen

Silikon Formen

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  • Ananasform, Silikon, braun, 22 x 10,5 x 1,5 cm

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    Ein Hauch Sommer auf dem Teller: Die Ananasmotive aus der braunen Silikonform passen zu Schokolade, flachem Gebäck und kalten Drinks. Bereite die S...

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  • Weihnachtsform, Silikon, braun, 21,5 x 10 x 1,5 cm

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    Vorfreude zum Anbeißen: Die kleinen Weihnachtsmotive aus Schokolade oder Gebäck bringen Stimmung auf den Plätzchenteller und das Festtagsdessert. M...

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  • Bienen-Backform, Silikon, pink, 8 x 7 x 4 cm

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    Eine Biene für deinen Festtagstisch: Die kompakte pinke Silikonform gibt einem kleinen Kuchen oder Dessert die passende Figur für Frühlingsfest und...

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  • Alphabet-Form, Silikon, braun, 17,5 x 14,5 x 1,5 cm

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    Deine Botschaft aus Schokolade: Mit der braunen Alphabetform gelingen flache Buchstaben für Namen, Initialen und kleine Grüße auf der Torte. Du gie...

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  • Zoo-Backform, Silikon, braun, 20 x 10,5 x 2 cm

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    Willkommen im Kuchen-Zoo: Mit der braunen Silikonform bereitest du kleine Tiermotive für den Kindergeburtstag oder das nächste Familienfest vor. La...

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    Silikonformen: wiederverwendbare Alleskönner

     

    Inzwischen sind sie in fast jede Küche eingezogen – die farbenfrohen Formen für Eiswürfel, Muffins, Pralinen & Co.

     

    Hinzu kommt, dass sie extrem benutzerfreundlich sind: Bei Backformen aus Silikon entfällt das lästige Einfetten. Dank ihrer Elastizität lassen sich die abgekühlten Backwaren problemlos aus der Form nehmen, auch wenn sie besonders locker und empfindlich sind. Eiswürfel kannst du jetzt nicht nur in allen erdenklichen Formen herstellen – sie lassen sich auch einfach aus ihrer Hülle herausdrücken. Kein Wunder, dass Küchenprofis beim Kochen und Backen am liebsten Silikonformen verwenden.

     

    Hier die Vorteile von Silikonformen auf einen Blick

     

    Wiederverwendbare Backförmchen, Eis- und Eiswürfelformen, Kuchenformen und andere lebensmittelechte Produkte aus Silikon sind:

    • hitzebeständig
    • kältebeständig
    • mikrowellengeeignet
    • formstabil
    • elastisch
    • spülmaschinenfest
    • extrem haltbar

     

    Was genau ist eigentlich Silikon?

     

    Die im Handel erhältlichen Silikonformen für Nahrungsmittel bestehen aus lebensmittelechtem Silikonkautschuk, der auch als „Silikonelastomer“ bezeichnet wird. Neben diesem gummiartigen Silikonkautschuk gibt es auch noch Silikonpaste und Flüssigsilikon, das häufig zum Abdichten von Fugen verwendet wird. Außerdem werden mit der Zeit immer mehr Dichtungen aus Silikonelastomeren produziert, weil das Material so langlebig ist.

     

    Wiederverwendbare Silikonformen bestehen zwar aus synthetischem Material, sind aber kein herkömmliches Plastik. Sie gehören – mit den Augen eines Chemikers gesehen – zur selben chemischen Gruppe wie Polyethylen / PE oder Polypropylen / PP, den sogenannten „Polymeren“. Aber sie werden im Gegensatz zu diesen auf Basis eines natürlichen Minerals hergestellt: dem Silizium.

     

    Dieser Mineralstoff findet sich so gut wie überall auf der Welt im Erdmantel. Silizium gehört zu den häufigsten Elementen im Boden. Quarzsand, Ton und Quarzkiesel enthalten besonders viel davon. Sie bestehen aus Siliziumdioxid oder aus Silikaten. Damit aus den harten Quarzkieseln eine elastische Silikonform entsteht, muss aber vorher einiges passieren. Zuerst werden der Sand oder Kiesel in einem Ofen bei 2.100 °C eingeschmolzen.

     

    Dabei entsteht reines Silizium, im Fachjargon der Chemiker „elementares Silizium“ genannt. Die sogenannte „Müller-Rochow-Synthese“ verwandelt das Silizium dann in Methylchlorsilan – den Ausgangsstoff für sämtliche Silikonprodukte auf dem Markt. Je nach Verwendungszweck werden diesen Methylchlorsilanen noch weitere synthetische Stoffe zugesetzt, wie zum Beispiel lebensmittelechte Farben für Silikonprodukte, die bei der Zubereitung von Essen verwendet werden.

     

     

    Können Silikonformen gesundheitsschädliche Stoffe abgeben?

     

     

    Herkömmlicher Kunststoff fängt schon kurz nach seiner Herstellung an zu zerfallen. Das gilt zum Beispiel auch für PET-Flaschen, Plastikgeschirr und Eiswürfelformen aus Plastik.

     

    Mittlerweile wurde es auch in fast allen menschlichen Organen – inklusive der Plazenta – nachgewiesen. Es ist wirklich an der Zeit, uns vom Plastik zu verabschieden. Das liegt daran, dass sie nicht denselben chemischen Aufbau wie andere Kunststoffe haben.

     

    Was die Abgabe an weiteren gesundheitsschädigenden Stoffen bei lebensmittelechten Silikonformen angeht, kannst du dich bei Produkten aus deutschsprachigen Ländern ruhig auf die strengen Gesetzesvorgaben zum Verbraucherschutz verlassen. Viele Verbraucher haben gerade beim Thema „Backen in Silikonformen“ noch einige Bedenken. Aber laut ÖKO-Test und dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) in der Schweiz sind Silikonbackformen gesundheitlich unbedenklich, wenn sie in europäischen Ländern produziert wurden und die entsprechenden Prüfsiegel tragen.

     

     

    Auf Nummer Sicher gehen bei Silikonformen

     

    Du möchtest gern vegane Pralinen selber machen? Willst du deine Desserts oder Snacks mit fantasievollen Dekorationen aufpeppen? Oder hast du ein neues Rezept für Muffins entdeckt und möchtest es unbedingt ausprobieren? Brauchst du Eiswürfel in einzigartigen Farben und Formen für deine nächste Party? Dann solltest du lebensmittelechte Silikonformen von einem Lieferanten deines Vertrauens ins Auge fassen. 

     

    Lass aber die Finger von sogenannten „Schnäppchen“ zu Dumpingpreisen aus dem Internet. Bei uns müssen lebensmittelechte Silikonformen nach der Herstellung über mehrere Stunden bei hohen Temperaturen erhitzt werden, um eventuelle chemischen Rückstände aus der Produktion „auszugasen“. In anderen Ländern sind die Bestimmungen nicht so streng.

     

    Wenn du wirklich auf Nummer Sicher gehen möchtest, kannst du dich an den Ratschlag der Verbraucherzentrale NRW halten. In einem Beitrag über Silikonbackformen wird dort erklärt, dass Silikonformen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, normalerweise „getempert“ werden müssen. Das bedeutet, dass die Formen mehrere Stunden lang auf 200 °C erhitzt werden, damit eventuelle flüchtige organische Bestandteile ausgasen können. Allerdings halten sich nicht alle Hersteller an diese Vorschrift.

     

    Deshalb empfiehlt die Verbraucherzentrale in ihrem Beitrag, neu erworbene Silikonbackformen drei Stunden lang im Backofen auf 200 °C zu erhitzen. Die Küche sollte dabei gut belüftet sein – besonders, wenn du den Backofen öffnest. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Silikonbackformen flüchtige Stoffe ausgasen, ziemlich gering. Laut ÖKO Test gaben nur drei der untersuchten Produkte beim Erhitzen flüchtige Verbindungen ab.

     

     

    Silikonformen im Gebrauch

     

    Mit Silikonförmchen und -formen eröffnen sich unzählige neue Möglichkeiten für die kreative Küche. Sie ermöglichen es dir, Sterne, Herzen, Blätter, Blüten, Bärchen, Muscheln und viele andere ausgefallene Formen zu gestalten. Ein Kuchen, der mit selbstgemachten Pralinen oder Fondants dekoriert wurde, sorgt garantiert für Applaus bei Groß und Klein. Bei selbst hergestellten Gummibärchen oder Geleefrüchten aus natürlichen Zutaten weißt du zu 100 %, was sich in den leckeren Naschereien alles verbirgt.

     

    Mit Silikoneisformen kannst du sogar Frucht- oder Milcheis selber machen – viel kostengünstiger und gesünder als das kommerziell hergestellte Eis. Du solltest nur darauf achten, dass du deine Silikonformen gut behandelst. Sie sind zwar spülmaschinenfest, aber du solltest für sie kein aggressives Spülmittel verwenden. Das könnte zur Folge haben, dass ihre Oberflächen ausbleichen. Silikonformen mit ausgebleichten Oberflächen sind häufig nicht mehr so glatt wie neue Formen. Also ist es dann schwieriger, ihren Inhalt unbeschädigt herauszulösen. 

     

    Falls du dir Silikonformen mit Anti-Haftbeschichtung gekauft hast, sollten sie nicht mit scharfen oder spitzen Gegenständen in Kontakt kommen. Und auch wenn du deine Formen bedenkenlos zum Backen oder in der Mikrowelle verwenden kannst, solltest du sie nicht heißer werden lassen als 220 °C. Viele Hersteller geben zwar höhere Backtemperaturen an, aber immerhin wurden diese Formen nur bei 200 °C ausgegast. Oft wird auch eine Kältebeständigkeit von bis zu minus 40 °C angegeben – aber so kalt wird es ja sowieso nicht in einer normalen Kühltruhe. 

     

     

     

    Fazit

     

    Produkte von vertrauenswürdigen Herstellern geben weder Schadstoffe an das Essen ab, noch setzen sie beim Erhitzen flüchtige organische Verbindungen frei.

     

     

    FAQ:

     

    Material und Produkteigenschaften

     

    Es ist sozusagen „persistent“ – also mehr oder weniger „unkaputtbar“. Deshalb wird es ja auch für Dichtungen im Bad oder an Fenstern eingesetzt.

     

    Wie kann ich meine Formen aus Silikon entsorgen?

     

    Bisher gibt es in Deutschland auch noch kein System, um Silikonprodukte zu recyceln. Deshalb solltest du ausrangierte Silikonformen einfach in den Restmüll entsorgen. Sie werden dann in Verbrennungsanlagen zur Wärmegewinnung genutzt.

     

    Was ist der Unterschied zwischen Silikon und Plastik?

     

    Der Ausgangsstoff für die Silikonherstellung ist Silizium. Dieser Stoff findet sich fast überall im Boden. Allerdings werden dem Silizium bei der Silikonherstellung je nach Verwendungszweck verschiedene synthetische Zusatzstoffe hinzugefügt. Silikonprodukte sind also per Definition aus Kunststoff, auch wenn sie Silizium-basiert hergestellt werden.

     

    Enthalten Silikonformen Weichmacher?

     

    Nein. Silikonformen bestehen aus lebensmittelechtem Silikonkautschuk. Ihre gummiartigen Eigenschaften erhalten sie durch die chemische Zusammensetzung des Silikonkautschuks. Dieser Stoff ist schon von sich aus elastisch, weich und trotzdem formbeständig. Also wäre es völlig unnötig, bei der Herstellung von Silikonformen zusätzliche Weichmacher einzusetzen.

     

    Material und Produkteigenschaften

     

    Silikonkautschuk zerfällt in Monomere wie beispielsweise Dimethylsilandiol.

     

     

     

    Quellen:

    https://www.oekotest.de/essen-trinken/Silikonbackformen-im-Test-Koennen-sie-bedenkenlos-verwendet-werden_105025_1.html

    https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/gebrauchsgegenstaende/materialien-in-kontakt-mit-lebensmitteln/geschirr-und-kuechenutensilien.html

    https://www.verbraucherzentrale.nrw/schadstoffe/kueche/silikonbackformen-kann-ich-sie-ohne-bedenken-zum-backen-verwenden-44642

    https://citizensustainable.com/de/silikon-umweltfreundlich/

    https://www.nachhaltigleben.ch/wohnen/silikonbackformen-test-wie-gefaehrlich-sind-sie-fuer-die-gesundheit-2627